Clavia Nord Lead 4

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Produktdetails

Synthesizer

  • mit virtuell analoger Klangerzeugung
  • mit 2x Oversampling
  • 20 Stimmen Polyphon
  • 4 fach multitimbral
  • Morph und Variation Performance Controller
  • Arpeggiator
  • Effekte wie Crush, Talk und Distortion
  • Reverb
  • Delay
  • 49-Tasten Keyboard anschlagdynamisch
  • 4 Einzelausgänge
  • MIDI In/Out
  • USB
26874
Thomann Verkaufsrang

Clavia Nords Grundmythos

Mit ihrer roten Farbe ziehen die Synthesizer von Clavia Nord so einiges an Aufmerksamkeit auf sich, und das zu Recht. Der Nord Lead war in den 90ern einer der ersten Synthesizer, der sich durch virtuell-analoge Klangerzeugung auszeichnete. Vorgestellt wurde der Nord Lead 4 im Jahre 2013 auf der Frankfurter Musikmesse. Der Synthesizer ist 20-stimmig polyphon und vierfach multitimbral. Er besitzt zwei umfangreiche Oszillatoren, eine Hüllkurve für die Amplitude, eine Filtersektion und zwei LFOs, von denen einer als Arpeggiator mit diversen Modi für abwechslungsreiche Patterns dienen kann. Die 49 anschlagsdynamischen Tasten strecken sich über vier Oktaven. Mit den Effekten lässt sich der letzte Schliff im Klang hinzufügen - ganz rechts gibt es eine Delay/Reverb-Sektion sowie auch eine zweite Sektion für Drive, Crush, Talk und Distortion. Mit seiner Ausstattung ist der Nord Lead 4 ein Allrounder, der einen unverwechselbaren Sound bietet.

Variable Klangerzeugung

Mit den beiden Oszillatoren lassen sich alle klassischen Wellenformen wie Puls, Rechteck und Sinus umsetzen. Der erste Oszillator bietet auch digitale Wellenformen, die in diverse Kategorien unterteilt sind. Der zweite Oszillator verfügt außerdem über Rauschen, das sich durch Resonanz und Filtereckfrequenzen bearbeiten lässt. Hinzu kommt, dass die gewünschte Stimmlage bei diesem zweiten Oszillator mit den Reglern Fine Tune und Semi Tones eingestellt werden kann, um so den Sound insgesamt fetter zu machen. In der Filtersektion kann zwischen den Flankensteilheiten 12, 24 und 48 dB gewählt werden, unter denen letztere mehr auf Resonanz reagiert. Besonders hervorzuheben ist, dass es hier auch eine Simulation eines Moog-Ladder-Filters sowie die eines TB-303-Filters gibt. Die beiden LFOs können die Gesamttonhöhe, die Frequenz des zweiten Oszillators für Sync-Sounds und die Lautstärke modulieren. Der erste LFO kann auch die Pulsbreite der Oszillatoren modulieren, während das Tempo per MIDI synchronisiert oder eingetappt werden kann.

Hochauflösende Sounds und flexible Spielweise

Egal ob Flächenklänge und weiche Klänge oder kreischende Leads - mit dem Clavia Nord Lead 4 lassen sich die verschiedensten Sounds umsetzen. Über eine Unisono-Taste lassen sich die Stimmen verdoppeln und verdreifachen. Im Performance-Modus können vier Splitpunkte auf der Tastatur verteilt werden. Durch die Hold-Funktion und die Chord-Memory-Fähigkeit ist man in der Lage, Akkorde einzuprogrammieren und sie flexibel mit nur einer Taste zu spielen. Dank der Morphing-Funktion ist es für zwei Controller definierbar, wie stark sich der Klang verändern soll. In Sachen MIDI-Anschlüsse verfügt der Lead 4 über eine In- und eine Out-Buchse. Verbaut ist der Synthesizer in einem soliden roten Metallgehäuse.

Über Clavia Nord

Die Geschichte der schwedischen Firma Clavia begann in den 1980er-Jahren mit elektronischen Schlagzeugen. Im Jahr 1995 erschien der Nord Lead und legte als einer der ersten virtuell-analogen Synthesizer der Welt den Grundstein für eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Schon damals war das Markenzeichen die rote Farbe, durch die die Instrumente von Clavia weithin sichtbar sind. Bald stellte die Firma nicht mehr nur Synthesizer her, sondern entwickelte mit den Reihen Nord Electro, Nord Stage und Nord Piano Instrumente, die Keyboardern völlig neue Möglichkeiten auf der Bühne und im Studio eröffneten. Neben dem kompromisslos guten Klang und der exzellenten Fertigungsqualität war es von Anfang an auch die einfache, praxisorientierte Bedienung, die Clavia-Instrumente zu bevorzugten Werkzeugen für Live-Keyboarder/innen machte. Inzwischen werden die Instrumente unter der Marke „Nord Keyboards“ vertrieben, werden aber nach wie vor in Schweden von Hand hergestellt.

Reichhaltige Bedienelemente für ausgiebige Kontrolle

Anstatt eines komplexen Menüs dienen die beiden Displays dazu, Parameterwerte anzuzeigen. Für den schnellen Durchblick bei den Einstellungen des Synthesizers (z. B. zur Veränderung des Pedaltyps) ist rechts auf dem Metallgehäuse eine Anleitung abgedruckt. Für Vibrato-Effekte gibt es einen Zusatz-LFO, bei dem Rate (4 bis 8 Hz) und Amount (0 bis 50 cent) eingestellt werden können. Mit dem Pitch-Stick lassen sich dann differenzierte Vibrati umsetzen. Dieser LFO kann auch über das Modulationsrad gesteuert werden. Für Lautstärke und Sustain lassen sich jeweils Pedale an der Rückseite anschließen. Die Funktion Impuls Morph ermöglicht es beispielsweise, einen LFO doppelt so schnell laufen zu lassen und gleichzeitig klanglich anpassen zu können oder die LFOs und die Hüllkurve neuzustarten. Hierfür sind sieben Impuls Morphs möglich, mit denen alle Parameter umgeschaltet werden können. Die Funktion Morph Lock ermöglicht es aber auch, einen solchen Morph zu halten.

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