Sequential Prophet REV2-16

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Produktdetails

16-stimmig polyphoner Analog Synthesizer

  • zwei digital gesteuerte Oszillatoren pro Stimme
  • 2/4 Pole Curtis Lowpass Filter
  • VCA
  • Original-Prophet 4 LFOs
  • 3 Hüllkurven-Generatoren
  • jedes Programm hat zwei Layer
  • polyphoner Step-Sequezer mit bis zu 64 Steps und bis zu 6 Noten pro Step
  • separater 16x4 Gate-Step-Sequenzer
  • Arpeggiator
  • 512 Preset-Programme ab Werk (4 Bänke mit je 128 Presets) und 512 vollständig editierbare User-Programme mit 2 Layern (2 separate Sounds) in jedem Programm
  • 5 Oktaven-Tastatur anschlagdynamisch mit Aftertouch
  • Pitch-Bend und Modulations-Rad
  • Split-Funktion
  • 4 Line-Ausgänge 6.3 mm Klinke unsymmetrisch (A/B L/R Stereo)
  • MIDI In/Out/Thru
  • Sustainpedal-Eingang
  • Pedal/CV Eingang (für Expression-Pedal oder CV von 0-5 VDC)
  • USB
  • Kopfhörerausgang: 6.3 mm Stereo-Klinke
  • Abmessungen (B x Tx H): 892 x 322 x 96,5 mm
  • Gewicht: 9.3 kg
2000
Thomann Verkaufsrang

Ein moderner Klassiker

Der Sequential Prophet REV2 ist die überarbeitete Version eines modernen Synthesizer-Klassikers, des Prophet 08. Beide Modelle wurden noch unter dem Firmennamen Dave Smith Instruments veröffentlicht, mittlerweile heißt die bekannte Synthesizerschmiede (wieder) Sequential. Dave Smith ist eine Legende im Business und der Name „Prophet“ lässt seit Jahrzehnten Keyboarder und Produzenten mit der Zunge schnalzen. Hier geht es um die Version mit sechzehn Stimmen, es gibt ihn auch mit acht Stimmen oder jeweils als Desktopversion (ohne Keyboard). So oder so: ein polyfoner Analogsynthesizer zu einem sensationellen Preis!

Um einiges besser

Der Prophet REV2 verfügt wie der Prophet 08 über zwei digital gesteuerte Oszillatoren pro Stimme, die legendären Curtis-Filter und VCAs. Auch Sounds des Prophet 08 können geladen werden und klingen wie beim Vorgängermodell. Neu sind unter anderem das helle OLED-Display, eine erweiterte Mod-Matrix, die digitale Effektsektion, eine USB-Schnittstelle und der zusätzliche, 6-stimmig polyfone Stepsequencer. Neben den 512 Presets gibt es 512 User-Programme mit zwei Layern, die natürlich auch gesplittet werden können - etwa für einen Bass in der linken und eine Fläche in der rechten Hand. Auch zum Sequencer kann je nach Stimmenzahl zusätzlich gespielt werden.

Eine einzigartige Klangwelt

Analoge Synthesizer sind für fortgeschrittene Keyboarder und Produzenten geeignet, die beim Erschaffen neuer Sounds alle Parameter im direkten Zugriff haben wollen und sich nicht erst durch Menüs hangeln oder mit der Maus fummeln möchten. Ein beherzter Griff zu Cutoff und Resonance des Filters und schon tut sich Gewaltiges! Denn im Gegensatz zu Virtuell-Analogen, Hybridsynthesizern und Plugins erzeugt ein echter Analoger einen direkten, oft sogar „brutalen“ Sound. Diese Klänge hört man in vielen legendären Songs, gerade die Bässe und die Leadsounds packen ungemein zu und sind auch heute noch unersetzbar. Ein Analogsynthesizer rangiert eher im gehobenen Preissegment und Anfänger könnten wohl auch allein von der Anzahl der Regler zunächst ein wenig überfordert sein. In so ein Thema muss man sich ein wenig einarbeiten, wird dafür aber mit einzigartigen Sounds belohnt.

Über Sequential

Dave Smith, Gründer von Sequential Circuits (1974-1987), gehört zu den Pionieren im Synthesizerbereich. Sein Prophet-5 war der weltweit erste speicherbare polyphone Synthesizer. Es folgten Innovation wie der Prophet T8, Prophet VS aber auch Sampler. Dazu war Smith wesentlicher Initiator des MIDI-Standards und an der Entwicklung des ersten virtuellen Synthesizers beteiligt. 2002 gründete er Dave Smith Instruments und gehört seither zu den erfolgreichsten Anbietern von analogen und hybriden Hardware-Synthesizern. Seit 2018 firmiert der Hersteller wieder unter dem Namen Sequential.

Live und im Studio

Ein analoger Synthesizer wie der Sequential Prophet REV2 ist ideal, um im Studio eigene und einzigartige Sounds zu erschaffen, sich von den Stepsequencern/Arpeggiatoren inspirieren zu lassen und über die vier Ausgänge Stimme für Stimme aufzunehmen. Mit der zusätzlich zu den MIDI-Buchsen vorhandenen USB-Schnittstelle ist er in der Neuzeit angekommen. Durch seine Holzseitenteile, den Metallkorpus und die stabilen Potis macht der analoge Bolide aber auch live eine gute Figur, zumal er in der REV2-Version auch einen Kaltgerätestecker bekommen hat. Seine Stärken liegen sicher in den Bässen, Leads und Flächen, seine Klangerzeugung ist aber äußerst flexibel und wurde unter anderem durch die Effekte nochmals aufgewertet.

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