Make Noise Black & Gold Shared System Plu

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Produktdetails

Portables Eurorack-System

  • fertig konfiguriertes Modular-System
  • eingebaut in ein 7 HE Stahl-Gehäuse mit Make Noise Logo, Tragegriff, Füßen und Netzteil
  • Abmessungen: ca. 56.5 x 35,56 x 18.4 cm
  • Gewicht: 7.7 kg
  • inkl. 30 Patch Kabel und Deckel

System bestehend aus den Modulen:

  • Tempi
  • René 2018
  • Pressure Points
  • DPO
  • Echophon
  • Maths
  • Wogglebug
  • Optomix
  • Morphagene
  • Erbe-Verb
  • modDemix
  • CV Bus

Komplettes Eurorack-Setup

Mit dem Black & Gold Shared System Plus hat Make Noise ein Eurorack-Setup zusammengestellt, das in die Tiefe geht. Es ist das persönliche Setup des Make-Noise-Gründers Tony Rolando und wurde bereits von Alessandro Cortini und Richard Devine bei ihren Auftritten verwendet. Das System vereint alle Synthesetechniken der Firma Make Noise und zeichnet sich somit vor allem durch seine Komplexität aus. So lassen sich diverse Techniken der Klangsynthese von analoger FM- bis hin zu Granularsynthese nutzen, um vielfältige Klänge zu programmieren. Mit an Bord sind 11 verschiedene Module, die unter anderem Sequencing, polyphones Time-Shifting und komplexe Steuerspannungen ermöglichen. Das Erbe-Verb-Modul kann mit einem Nachhall für den letzten Feinschliff im Klang sorgen. Ein CV-Bus ermöglicht das flexible Verteilen der Signale. Verbaut ist das System in einem robusten und standfesten Metallgehäuse mit Gummifüßen und einer mattschwarzen Oberfläche.

Übersichtliches Patching

Der CV-Bus wurde nach den Vorstellungen von Alessandro Cortini entwickelt und belegt die Mitte des Systems. Hier können die wichtigsten Steuersignale wie zum Beispiel die Master-Clock verwaltet werden. Dadurch ist ein schnelles und intuitives Patchen möglich, weil die Steuersignale unterhalb ihrer möglichen Ziele erscheinen. Der CV-Bus bietet zudem eine visuelle Anzeige von Pegel, Rate und Polarität für bis zu vier Steuersignale, die zur einfacheren Übersicht farblich codiert sind. Links befindet sich ein Mono-Eingang, der externe Signale in das System gelangen lässt. Er ist mit einem Gain-Regler ausgestattet, der das Signal ausreichend verstärken kann. Der hierfür optimale Signalpegel von 10 Vpp wird hier visuell angezeigt. Auf der rechten Seite findet man einen hochwertigen Spannungskonverter, der Line-Pegel von Miniklinken-Anschlüssen in Synthesizer-Signalpegel umwandelt. Der hierfür vorhandene Ausgang besitzt eine AC-Kopplung und eine Begrenzungsschaltung, die bei einem experimentellen Patch Schäden an Ohren und PA-Systemen verhindert.

Diverse Module für VCAs, Mischer und vielfältige Steuersignale

Maths bietet eine Vielzahl von linearen, logarithmischen und exponentiellen triggerbaren Funktionen, die als Hüllkurve, LFO, Oszillator und Slew Limiter verwendet werden können. Hierfür werden entweder analoge Signale anhand von digitalen Informationen über Gate und Clock generiert oder es werden umgekehrt digitale Informationen aus analogen Signalen erzeugt. ModDemix verfügt über zwei identische, direkt gekoppelte symmetrische Modulatorschaltungen, die sich unter anderem als VCAs, Mixer, Ringmodulatoren für eine Signalvervielfachung oder spannungsgesteuerte Polarisation verwenden lassen. Der AUX-Eingang ermöglicht ein Stacking mit dem Modul Optomix, wodurch größere Mischungen erstellt werden können. Optomix ist ein spannungsgesteuerter Filterverstärker (VCFA), der aus einem Zweikanal-Tiefpassgate besteht. Er bietet eine gleichzeitige Spannungssteuerung für die Amplitude und Frequenz eines Signals wie auch für die Side-Chain-Kompression des Audiosignals.

Flexible Oszillatoren für FM-Synthese und Modulationen

Das DPO-Modul ist ein analoger Dual Voltage Controlled Oscillator (VCO) zur Erzeugung komplexer Wellenformen. Dieses Modul bietet die Wellenformen Dreieck, Sägezahn, Sinus und Rechteck. Man kann hier geschickt die Klangfarben des einen Oszillators durch den anderen modulieren. Echophon ist ein Modul für Modulationen der Zeit. Der Pitch-Shifting Algorithmus wurde von dem DSP-Experten Tom Erbe entwickelt und ist vom Springer-Tempophon inspiriert. Mit Echophon lässt sich nicht nur Pitch-Shifting in einem Bereich von +/- zwei Oktaven umsetzen, denn es bietet auch eine Tempo-Sync-Funktion und sättigendes Feedback durch zwei unabhängige digitale Feedback-Paths. Das Modul Erbe-Verb ist ein stufenlos regelbarer Hall-Algorithmus, in dem es hybride und unwirkliche Räume zu entdecken gibt.

Aufregende Möglichkeiten für vielfältige Sounds

Das Black & Gold Shared System entstand im Jahr 2012. Bis heute werden von Make Noise immer neue Module entwickelt, die unterschiedlicher nicht sein könnten und uns in neue Klangwelten entführen. Deshalb wird dieses komplette System ständig in seinem Potenzial erweitert. Es bietet für Einsteiger in die Eurorack-Welt unzählige Möglichkeiten, Musik zu gestalten und Klangexperimente durchzuführen. Die Signalstärke innerhalb eines Eurorack-Modularsynthesizers ist mit 10 V an einem Ausgang viel höher als bei typischen Instrumenten und Line-Pegel-Signalen, denn hier gibt es nicht nur Audio-, sondern auch Steuersignale. Höhere Amplituden bei letzteren ermöglichen nämlich Modulationen über den gesamten Bereich eines Parameters. Deshalb sollte man beim Patchen immer mit einem Lautstärkewert von Null beginnen und diesen dann langsam erhöhen.

Über Make Noise

Make Noise wurde 2008 von Tony Rolando gegründet, einem autodidaktischen Designer elektronischer Musikinstrumente, der zuvor bereits Elektronik für Musiker entwarf und für die Musikherstellergröße Moog Music arbeitete. Das Unternehmen hat seinen Sitz in den USA in Asheville, North Carolina. Das Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, einige ziemlich seltsame, aber gut durchdachte modulare Synthesizer zu entwickeln. Wichtig ist den Entwicklern hierbei die Zusammenarbeit mit Musikern, die einzigartige Auftritte durch fremde Klänge erschaffen. Die Musikinstrumente sollen eine ganz neue Erfahrung sein, was das subjektive Klangerleben betrifft. Neben Modulen für den Eurorack-Synthesizer werden bei Make Noise auch komplette Synthesizer, wie das Black & Gold Shared System Plus und die Tape & Microsound Music Machine, entwickelt und außerdem Gehäuse hergestellt.

Übersichtliches Erstellen von abwechslungsreichen Sequenzen

Tempi bietet eine intuitive Methode zum Erstellen und Abrufen komplexer Taktanordnungen innerhalb eines modularen Synthesizer-Systems. In Kombination mit René kann man hiermit komplexe Sequenzen erstellen. Dieses Modul nutzt das kartesische Koordinatensystem, damit man nicht ausschließlich an die Linearität eines herkömmlichen Step-Sequencers gebunden ist. Er verfügt über drei Kanäle und kann über mehrere Achsen programmiert werden. Das Modul Wogglebug generiert Spannungen nach Zufall, die in einer Clock synchronisiert werden können. Hiermit kann den Modulationen noch mehr Abwechslung hinzugefügt werden. Mit Pressure Points kann man selbst Teil des Schaltkreises werden und mit seinen Berührungen der Touch Plates Gate-Signale oder Steuersignale proportional zum ausgeübten Druck erzeugen. Mit dem Modul Morphagene lassen sich durch diverse Techniken im Mikrozeitbereich neue Klänge aus bereits vorhandenen erzeugen.

Ihr Ansprechpartner: Studio/Synth/Computer

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