Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung

Aufnahme Akustischer Gitarren (Mikro < 200,- EUR)

Folgendes vorausgeschickt.

Ich spiele u.a. eine Martin D28CW (überwiegend: Flatpicking).

Tonabnehmer: L. R. Baggs Lyric (Grenzflächenmikrofon)

Vorab habe ich eine DI-Box (Palmer PDI-09), dann (Fishman Aura Spectrum DI) ausprobiert. Zusammen mit diesem L. R. Baggs Lyric war das Ergebnis bei allen Anstrengungen einen authentischen Ton zu erzeugen eher dürftig.

Diese DI-Boxen passen offensichtlich nicht zu einem „Grenzflächenmikrofon“!?

Ich denke, dass diese Zusammenstellung mit einer DI-Box eher kontraproduktiv zu sein scheint.

Ich entschloss mich nunmehr dann doch für eine Mikrofonierung.

Da ich auf einen „warmen, seidigen“ Ton großen Wert lege, schloss ich ein Kleinmembranmikrofon gegenüber einem Großmembranmikrofon aus.

Hierbei spielte natürlich auch ein möglichst geringes Eigenrauschen eine wesentliche Rolle; damit kommt es einem entgegen, dass der Vorverstärker nicht so hoch geregelt werden muss, wenn man (so wie ich) auch leisere Töne aufnehmen möchte.

Zudem; Partialschwingungen sind für mich und meiner Anwendung kein Problem.

Vergleichen konnte ich lediglich:

T.Bone SC440: Rauschen nicht akzeptabel

T.Bone SC450: in den Höhen zu präsent, aber kein starkes Rauschen

Rode NT1-A:

Bei dem Rode NT1-A bekommt man einen druckvollen, authentischen Klang und es ist dabei äußerst Rauscharm. Mein subjektiver Eindruck ist, dass die Mitten leicht abgesenkt sind, welches aber je nach Geschmack etwas mit dem Equalizer angehoben werden kann.

Ich kann das Rode NT1-A in diesem Preissegment sehr empfehlen.