Gesamt
Handling
Stabilität
Verarbeitung

Ein wahrer Thron für den Schlagzeuger

Nachdem ich mir lange Zeit keine großen Gedanken über meine Hockerauswahl gemacht hatte, wollte ich mir und vor allem meinem Rücken mal etwas gutes tun. Die Tama 1st Chair Reihe hat einen sehr guten und nahezu legendären Ruf, weshalb diese für mich die erste Wahl war.

Ursprünglich wollte ich einen Hocker mit Spindel, da ich der Meinung war, dass eine Spindelverstellung aufgrund des größeren Mechanikanteils etwas weniger Fehleranfällig ist. Meine zweite Anforderung war eine Stoff-Oberseite - bei Tama "Cloth Top" genannt. Leider wird diese Kombination bei den Ergo Ridern nicht angeboten (was ich im Übrigen sehr schade finde!), da mir aber am HT730 neben der fehlenden Stoffoberfläche auch diese Stickerei auf der Sitzfläche nicht gefiel, entschied ich mich für den HT750C und somit für die Hydraulikausführung.

Der Hocker ist insgesamt ziemlich massiv und dadurch auch schwer, die Verarbeitung ist aber durchweg sehr gut. Ich war wirklich überrascht, wie gut man auf den Hocker sitzt - durch die Hydraulikfunktion ist das Gefühl ähnlich wie bei einem guten Bürostuhl. Man sollte sich aber vor Augen halten, dass sich bedingt durch die Hydraulik das Oberteil frei drehen lässt und dass man auch etwas "wippen" kann (wie eben auch bei einem Bürostuhl). Ich empfinde das allerdings als sehr angenehm - auch wenn ich dies vorher nicht gedacht hätte.

Abschließend kann man sagen, dass der Hocker zurecht den Namen "Drume Throne" trägt, man sitzt darauf wirklich königlich. Ein großer Vorteil ist in meinen Augen zudem die Vorbereitung für eine Lehne, man ist dadurch nicht gezwungen einen neuen Hocker zu kaufen, wenn man mal das Bedürfnis nach einer Lehne hat, man kann sie einfach nachrüsten. Zum Transport empfehle ich die Tama Powerpad Drum Throne Tasche, sie ist wirklich günstig und der Hocker findet darin komplett Platz.

Insgesamt ist der Preis für den Hocker recht hoch, allerdings empfinde ich ihn für das Produkt und den Sitzkomfort als angemessen.