Gesamt
Bedienung
Features
Verarbeitung

je nach Umgebung voll in Ordnung

schon viele verschiedene verwendet, ein Fazit: Den großen Unterschied machen die Clip-Tuner

a) im Live-Einsatz:

wenn es laut wird in der Umgebung kommt die Schwingung des Instrumentes und des Tuners selbst nicht nur von der zu stimmenden Saite - dann wird es eng. Aber dafür gibt es ja Bodengeräte im Tretminen-Format.

b) am Instrument:

in erster Linie wohl für die Gitarre gedacht, funktionieren sie da in der Regel tadellos, ob die Tief-H-Saite vom E-Bass noch gut wahrgenommen wird ist tatsächlich von Gerät zu Gerät unterschiedlich (siehe Physik unten). Tipp am Bass: Flageoletts -> die perfekte Oktave. Funktioniert tendenziell besser als die Leersaite.

Noch etwas physikalischer Background:

die Dinger gibt es von so ziemlich jedem Hersteller in einem breiten preislichen Spektrum, mal mehr, mal weniger stabil, mal drehbar, mal starr, mal ausklappbar, mit beleuchtetem Display oder direkt leuchtenden Zeichen. Da die Schwingung vom Korpus irgendwie an das Gerät weitergegeben werden muss und Gelenke dämpfen, funktionieren Geräte mit wenig Gelenken (die im Idealfall auch möglichst starr sind) besser. Insbesondere für die Störanfälligkeit in lautem Umfeld.

Fazit:

Wer in leiser Umgebung stimmt oder ein Notfallgerät in großer Stückzahl auf Lager haben will (die Dinger verliert man oft, oder man verleiht sie, vergisst sie...), für das laute Umfeld gibt es bessere. Für den Preis kann man auf jeden Fall kaum etwas falsch machen und im Zweifel heißt es lieber haben als brauchen!