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Hendrix-Fuzz Deluxe

Der Sound ist Fuzz-typisch sehr rotzig und rauh, teilweise fast blechern. Klingt komisch? Ist aber so. Wer diese Art von Verzerrung nicht mag, sollte hier natürlich auch die Finger von lassen und kann eigentlich an dieser Stelle aufhören zu lesen.

Wer aber genau diesen Sound sucht, wie ihn z.B. Jimi Hendrix gespielt hat, ist mit dem Dunlop JH F1 bestens bedient.

Die Bedienung ist kinderleicht. Die Einstellmöglichkeiten sind mit Volume und Fuzz-Stärke genau ausreichend, mehr muss man auch nicht einstellen. Alles geht stufenlos und funktioniert einwandfrei.

Kritik:

Die Qualität des aufgeklebten Trittschutzgummis um den Fußschalter nervt etwas, da der Leim bei mehrfacher Tritteinwirkung den Gummi ab der Biegung nicht mehr hält, da hier aufgrund dieser Biegung ohnehin schon Spannung vorhanden ist. Bei diesem Preis darf man hier ruhig ausgefeiltere Qualität erwarten.

Außerdem lässt sich der Fuzz nur mit 9V-Batterie betreiben, was neben dem nervigen Wechseln der Batterie auch nicht gerade umweltfreundlich ist. Einen Netzanschluss hätte man dem F1 ruhig spendieren können. Um ungewollten Ausfällen im Live-Betrieb vorzubeugen, kommt man auch nicht drumherum auch noch nicht ganz leere Batterien auszutauschen.

Tipp: Nach dem Spielen die Kabel aus dem Gerät ziehen oder die Effektkette vom Strom, sonst ist die Batterie auch schnell ohne Spielen leer...

Wen das aber nicht stört findet im DUNLOP JH F1 eine perfekt klingenden Fuzz.