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Ein neuer Blickwinkel

Seit einigen Jahren besitze ich die Maschine Mikro MK1, was mir eigentlich auch reichte?Beats auf die Schnelle programmieren, Samples zerhacken, Percussion oder Shaker einspielen...usw.

Um die komplexeren Funktionen wie die Chordfunktionen, Arpeggiatoren oder Automationen zu bedienen, musste man jedoch ständig zur Maus greifen, das ist jetzt nicht mehr so. Die Maschiene Mikro und die Maschine Jam ergeben die perfekte Symbiose, was bei Maschine Mikro in tiefen Untermenüs verborgen war, bietet sich bei Maschine Jam förmlich an, und fordert einem zum Jamen auf! Durch die Strips ergeben sich völlig neue Möglichkeiten und Funktionen, wie Liveeffekte, Makros kontrollieren bzw. aufnehmen und Arpeggio spielen. Dann gibt es noch einen super Stepseqeunecer oder den Pad Modus, wo man die Pads nach individuellen Skalen spielen kann. Eine Patternansicht gibt's auch, hier lassen sich auf die Schnelle Patterns umschalten, löschen oder kopieren.

Ich sehe die Maschine Jam jedoch eher als eine Ergänzung zu Maschine, als ein eigenständiges Produkt. Die Pads sind z.B. nicht anschlagdynamisch (seitdem Update 2.6 gibt immerhin 16 Velocitystufen) und einige Funktionen lassen sich nur durch Drücken der Shift Taste erreichen (z.B. der Keyboardmodus...das nervt ein wenig)). Was bei Maschine Jam nur über die Shift Taste erreichbar ist, kann ich jedoch meistens direkt über die Maschine Mikro regeln.

+ Maschine Mikro und Maschine Jam sind jetzt mein "Dreamteam"

+ Man braucht kaum noch die Maus

+ super Workflow

+ fordert wirklich zum Jamen auf (Chordpads, Strips, Live Effekte, Step-Sequenzer...)

- Keyboardmodus umständlich zu erreichen

- keine anschlagdynamischen Pads/ab 2.6 mit 16 Velocitystufen

Fazit:

Das mit dem umständlichen Keyboardmodus ist meckern auf hohem Niveau und die Anschlagdynamischen Pads habe ich ja an der Maschine. Ich kann die Maschine Jam als Ergänzung zur Maschine nur empfehlen!